3 Möglichkeiten für Immobilien, jetzt zu handeln
Der Klimawandel ist nicht mehr Zukunftsmusik, sondern bereits Realität. Mit der Veröffentlichung des 6. Sachstandsberichts des IPCC ist klar, dass Maßnahmen nicht länger aufgeschoben werden können. Wie kann die Immobilienbranche dazu beitragen? Extreme Wetterereignisse dominieren die Nachrichten. Der jüngste Bericht des IPCC zeigt, dass diese Ereignisse nur noch regelmäßiger auftreten werden, wenn wir keine drastischen Maßnahmen zur Begrenzung der globalen Erwärmung ergreifen. Was sagt der Bericht und was sind die nächsten Schritte für die Immobilienbranche?
- Der Bericht der weltweiten Klimabehörden warnt uns, dass die Temperaturen weiter steigen werden und dass der Schwellenwert für den globalen Temperaturanstieg auf maximal 1,5 °C begrenzt bleiben sollte, um die schlimmsten Auswirkungen zu verhindern. Die gute Nachricht ist, dass dies noch immer erreichbar ist. Die „schlechte” Nachricht ist, dass dies nur möglich ist, wenn wir radikale Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen ergreifen, insbesondere im Bereich der bebauten Umwelt.
- Der Bericht ist sehr eindeutig: Während die Ursache der globalen Erwärmung früher weniger sicher war, ist es heute völlig unbestreitbar, dass menschliche Aktivitäten der Hauptgrund für den Klimawandel sind.
Eine Zusammenfassung des Berichts finden Sie hier. Auch wenn dies für Mutter Erde eine schreckliche Nachricht zu sein scheint, hello energy , dass dies eine großartige Gelegenheit für Immobilienhelden ist, mit der Umgestaltung von Gebäuden zum Besseren zu beginnen. Erneuerbare Energien sind nicht mehr nur ein „nettes Extra“ – es gibt keine andere Option als die vollständige Dekarbonisierung. Hier sind drei Möglichkeiten, wie Sie damit beginnen können:1. Maximieren Sie die Leistung Ihres Gebäudes (Portfolios)Um den Anstieg der Emissionen einzudämmen, sindgroß angelegteInvestitionen erforderlich. Das bedeutet, dass Sie der Optimierung der Leistung Ihrer Gebäude mit Zertifizierungen wie BREAAM, GRESB (auf Portfolioebene) und WELL Priorität einräumen müssen. Dies erhöht nicht nur die Leistung, sondern hilft auch, Investoren anzuziehen. Über 73 % der Investoren berücksichtigen bei der Risikobewertung und der Identifizierung von Chancen die Offenlegung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (ESG) sowie Leistungskennzahlen (Quelle: Reit.com).2. Verbessern Sie Ihre Nachhaltigkeitspolitik und ESG-BerichterstattungDa die EU-Politiker nun von mehr Unternehmen verlangen werden, über ihre Klimaauswirkungen und -pläne zu berichten, werden auch die Anforderungen an die Rechenschaftspflicht, Transparenz und Qualität dieser Berichte steigen. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass Berichte nicht nur zur Erfüllung gesetzlicher Anforderungen notwendig sind, sondern auch dazu dienen, alle internen und externen Stakeholder über ihre Nachhaltigkeitsziele zu informieren und sie dafür zu begeistern.Eine aktuelle Studie von JLL zeigt, dass Nachhaltigkeit im Immobilienbereich eine wichtige Priorität ist, aber entschlossenere Maßnahmen erforderlich sind. Die Studie wurde unter 1.000 Führungskräften weltweit durchgeführt und kommt zu dem Schluss, dass sich derzeit nur 6 % als „Vorreiter” bei der Messung und Echtzeit-Berichterstattung über die Umweltauswirkungen ihrer Immobilienbestände sehen. Denken Sie darüber hinaus, neben der Erstellung besserer ESG-Berichte gemeinsam mit Ihren Stakeholdern einen auf Ihr Unternehmen zugeschnittenen Fahrplan für die Maßnahmen der kommenden Jahre zu entwerfen. Möchten Sie herausfinden, wo Sie und Ihre Stakeholder übereinstimmen oder zusammenarbeiten müssen? Unser Sustainability Radar ist dafür ein hervorragendes Instrument.3. Mieter und Nutzer aktiv einbinden und einbeziehen Mieter und Nutzervon Gebäuden werden immer kritischer und anspruchsvoller in Bezug auf Nachhaltigkeit und Gesundheit, insbesondere jetzt, wo sie langsam an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Um die Räume besser zu nutzen und die Menschen in die Schaffung einer möglichst effektiven und angenehmen Umgebung einzubeziehen, empfehlen wir Ihnen nicht nur, Feedback von Ihren wichtigsten Gebäudenutzern einzuholen, sondern diese auch aktiv in den Alltag einzubeziehen. Die Software von hello energynutzt beispielsweise umsetzbare Energie-Erkenntnisse und unterhaltsame Herausforderungen, um Menschen zu motivieren und zu begeistern, einen positiven Beitrag zu leisten. CEO Benno hat einen aktuellen Blogbeitrag zum Thema „Gemeinsam nachhaltige Orte und grüne Gebäude schaffen” verfasst. Möchten Sie mehr über die Schaffung besserer und zukunftssicherer Büros erfahren? Melden Sie sich hier für unseren Newsletter an.


