Das Eden-Projekt | Technologie für den Planeten von morgen
Das ist das Eden Project. Ein Beispiel für Architektur, bei der Nachhaltigkeit im Mittelpunkt des Designs und des Betriebs steht.
Dieser botanische Garten beherbergt große Gewächshäuser mit Pflanzen aus aller Welt. Er wurde aus recycelten Materialien und mit innovativen Technologien gebaut, um die Umweltbelastung zu reduzieren, und zeugt von seinem Engagement für einen grüneren Planeten. Das Eden Project dient auch als Bildungszentrum und Ausstellungsraum, um den Besuchern die Bedeutung eines Lebens im Einklang mit der Natur näherzubringen.
Hinter dem Projekt
Die Verwirklichung des Eden-Projekts erforderte die Mitwirkung einer ganzen Gemeinde. Alles begann mit Tim Smit, einem Archäologen und Unternehmer, der sich zum Ziel gesetzt hatte, das Umweltbewusstsein zu wecken. Der renommierte Architekt Nicholas Grimshaw setzte Smits Vision in Biodom-Entwürfe um, bei denen Nachhaltigkeit und die Verbindung zwischen Mensch und Natur im Vordergrund standen.
Tim Smit: „Es geht nicht nur um die Pflanzen, es geht um uns alle und unseren Planeten. Wir sind miteinander verbunden und müssen uns darum kümmern.“
Neben Smit und Grimshaw sicherte John Major (ehemaliger britischer Premierminister) die Anschubfinanzierung, während die Nationale Lotterie und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung das Projekt finanziell unterstützten. Hinter den Kulissen sorgen die Vorsitzende Orna NiChionna und der Stiftungsrat des Eden-Projekts, darunter die Professoren Jonathan Drori und Adam Beaumont, für die Leitung und strategische Ausrichtung des Projekts und treiben dessen anhaltenden Erfolg voran.
Nachhaltig leben
Das Eden Project hat sich der Umsetzung von Nachhaltigkeit verschrieben. Von der Verwendung recycelter Materialien über das Sammeln von Regenwasser bis hin zum Einsatz sauberer Energie – alles zeugt von ihrem Engagement für die Umwelt. Es ist wie ein reales Wissenschaftslabor, das praktische Lösungen für moderne Herausforderungen präsentiert, wobei sogar die Toiletten umweltfreundlich sind.
Lernen durch Erfahrung
Diese Bio-Kuppeln sind mehr als nur traditionelle Gewächshäuser – sie sind spannende Bildungszentren. Besucher können anhand interaktiver Ausstellungen und Aktivitäten verschiedene Ökosysteme aus aller Welt erkunden. Es ist eine unterhaltsame und bereichernde Erfahrung, bei der Menschen jeden Alters lernen können, im Einklang mit der Natur zu leben.
Eine größere Wirkung
Der Einfluss des Projekts reicht weit über seine Biodome hinaus. Es hat die lokale Wirtschaft gestärkt und eine engagierte Gemeinschaft zusammengebracht, die sich für den Umweltschutz einsetzt. Als grünes soziales Netzwerk fördert es die Zusammenarbeit zwischen Einzelpersonen und Gemeinschaften, die sich alle für eine nachhaltigere Zukunft einsetzen.



